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Glücklich und zufrieden – und vor allem mit vollen Bäuchen kehrten wir am Samstag von der VeganFach zurück. Weimar – Erfurt – Magdeburg – Berlin + 2 S-Bahnen | 2 S-Bahnen – Berlin – Magdeburg – Erfurt – Weimar hieß also sehr früh aufstehen und lange durchhalten. Kein Problem! Denn von Hunger war keine Rede, unsere Köpfe erhielten immer neue Informationen und die frisch-geernteten (also nicht wie üblich getrockneten) Kakaobohnen gaben uns einen ordentlichen Energieschub.

Da fühlt man sich doch gleich zu Hause.

Was uns dieses Wesen direkt vor der Malzfabrik wohl sagen will?

Man könnte meinen, 4 Hallen wären fast schon zu viel Platz für eine so „kleine“ Essgesellschaft. Weit gefehlt: man musste aufpassen, wohin man trat. Auch Kati aus Forst und Anne aus Halle waren angereist. Kati: „Habt ihr schon den Nougatring probiert? Soooo lecker!“ Und wie Recht sie hatte. Einfach himmlisch! An dem Stand bin ich dann gleich mehrmals vorbeigegangen. Es gab alles! Eiscreme, Pralinen, Snacks, Adventskalender und Weihnachtsmänner, Muffins, Kuchen, Torten und auch Käse, Bockwurst, Bratwurst, Schnitzel, Gyros, Hähnchen Süß-Sauer, … eben alles! Kochbücher, Sachbücher, Kinderbücher, Postkarten, Stoffbeutel, T-Shirts, Aufnäher, Buttons und und und.

Kim Veganwonderland steht selbst am Verkaufsstand ihrer berühmten Torten!

Ich hatte mein Projekt vom letzten Semester im Gepäck. Die VeganBox „in vegan veritas“. Um sie bei Verlagen vorzustellen. Und tatsächlich haben sie Interesse an der Vermarktung! Ich soll nun ein digitales Portfolio schicken und mich anschließend telefonisch melden. Mal sehen, ob das wirklich klappt! Wäre richtig genial, das als ASA-Projekt fürs nächste Semester anzumelden!

An der Tür von Halle 2 hing noch ein Schild aus Malzfabrik-Zeiten: „Betriebsfremden ist der Zutritt verboten“ Wenn das mal nicht passt! =) Aber wir sind ja auch für Omnivoren offen. Sicherlich haben sich da einige unters Volk gemischt, um endlich mal in den Genuss richtig leckerer und gleichzeitig gesunder Nahrung zu kommen. =)

Gegen 17 Uhr machte sich unsere Gruppe von 11 Mann/Frau auf den Rückweg. Am Bahnhof noch einmal dm gestürmt. So muss das sein. Die Zugfahrten waren keinesfalls verschwendete Zeit. Wir quatschten über dies und das. Und jenes. Und das Zusammengehörigkeitsgefühl war deutlich zu spüren. Meine drei liebsten – Moni, Andrea und David – bekamen eine große Abschiedsumarmung. Freue mich schon richtig auf unser nächstes Gruppentreffen in Erfurt!

Unser treuer Begleiter.

Und noch ein Buch-Tipp.

Erinnert mich ein bisschen an den Zombie-Survival-Guide.

Hier ein Zitat aus der Danksagung: „Of course, we gotta thank our parents for putting up with us, for tirelessly promoting the book, and for being cool about our veganism. Can you please not read the section on sex toys? Thanks.“

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