Nachdem die GDL dem Team BVL Erfurt (Bund für vegane Lebensweise) einen Strich durch die Rechnung „Veggiewanderung im Zeitzgrund“ gemacht hatte, organisierten Stephan und Co kurzerhand einen Rundweg im nähergelegenen „Steiger-Willroder-Forst-Werningslebener Wald“. Ja, so nennt Google diesen Bereich.

11 Uhr trafen wir uns mit Mensch und Hund am Drosselberg, um aus der Stadt hinauszuwandern.

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Wäre ja sonst auch zu einfach gewesen.

Der erste Teil der Strecke führte bergauf durch einen sehr moddrigen Wald. Der letzte Tag für meine ohnehin schon entsorgenswerten Schuhe war angebrochen. Wie schreibt man in Comics dieses Geräusch, wenn ein Gegenstand aus solcher Erde gezogen wird und schmatzt? Ab in die Kommentare damit! Haha – wohl zu viel YouTube geguckt.

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Unfasslich, wie schön das war!

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Bei diesem Häuschen handelt es sich um eine … äh … interkulturelle Tierartenbehausung. (Ich wollte umschreiben, dass verschiedene Tierarten in unterschiedlich angelegten Materialien einen Lebensraum finden.)

Nach dem Streifen des Willroder Forsthausen und einer Selbstverpflegungsmittagspause auf abgeholzten Baumstämmen neben Modder-trifft-Traktor-Spuren setzen wir unseren Weg fort zur Suhlequelle.

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Nachschub für unsere Wassertanks. (Foto: Stephan Reichle)

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So, hat jeder mal probiert? Dann kann es ja weitergehen.

Den Modder nur am Anfang der Strecke zu erwarten, war ein Trugschluss. Wir überlegten schon, ob wir uns so überhaupt in das angepeilte Café in der Erfurter Innenstadt setzen konnten. Der Appetit hat letztlich gesiegt und so verputzten wir im Cognito Mandarinen-Kokos-Kuchen und Kaffee-Kreationen à la Sojamilch.

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Auf der Rückfahrt wäre uns die Sonne fast gefolgt, hätte sich die Erde nicht in die andere Richtung gedreht.

PS: Ja, wir haben mit der Autofahrt zum Treibhauseffekt beigetragen! Bedankt euch bei der GDL!

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