Erst der 4. Tag und schon gefunden: the Bourne Mill! Viel näher als das Institute befindet sich die Mühle nur 10 Minuten zu Fuß von hier. Nachdem nach 9 Uhr morgens nur eiskaltes Wasser aus der Dusche kam, machte ich mich im wärmenden Sonnenschein auf den Weg durch die Straßen mit den typisch englischen Backsteinhäusern.

Hauszeile

Musste irgendwie gleich an meinen früheren Lieblingsfilm „Billy Elliot“ denken.
Man beachte auch die Möwen auf den Hausdächern.

BriefkastenundTelefonzelle

Was bei den Deutschen die Gartenzwerge sind …

In der Bourne Road angekommen, führte ein kleiner Weg von der Straße in den Wald hinein. Der Boden war vom Regen am Vortag noch ganz aufgeweicht, sodass ich wie über brennende Kohlen lief.

millpond

Der Ausblick erinnert ein wenig an die freigeschnittenen Aussichtspunkte im Weimarer Ilm-Park.

Sumpfschuhe

Ein Foto zur Erinnerung, wie meine Schuhe ursprünglich ausgesehen hatten.

Sumpf

Okay, anscheinend war es nicht ausschließlich der Regen. Hinter der Mühle führte ein Holzweg in die Sumpflandschaft.

Übrigens hatte ich auch den Kindle im Gepäck. War ja schönes Wetter, aber im ganzen Gebiet gab es nur zwei Bänke und die waren aus Holz. Regendurchtränkt. „A monster calls“ habe ich mittlerweile ausgelesen und mir nun das deutsche „Nashville“ (auch wenn es nicht deutsch klingt) geschnappt. Ein kleines Gefühl von Heimat für zwischendurch.

Millback

Die Mühle von hinten mit einem … Plumpsklo?

Auf dem Bourne Pond tummelte sich eine Horde hungriger Möwen, Enten und Schwäne, die von Passanten mit Brot gefüttert wurden. Mit ihrer Flugfähigkeit sind die Möwen hier klar im Vorteil und in mehreren Jahren werden die Enten vielleicht – zumindest an diesem Ort – ausgestorben sein.

nofishing

„But feeding, please!“

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