Aufgabe für heute: einen Punkt von der To-Do-Liste abarbeiten und dabei hoffentlich nicht ablenken lassen. In Überleitungen adieu! hatte ich schon einmal kurz angerissen, dass es für Max‘ Bachelor-Film einige Portraits für eine Familiengalerie zu entwickeln gab. Nun wurde die Zeit langsam knapp, aber unter Druck arbeitet sich ja bekanntlich besser.

Gut gestärkt vom Frühstück (wahrscheinlich war schon Mittagszeit), setzte ich mich mit Stift, Papier und Farbe an den Schreibtisch und werkelte fleißig bis zum Abendessen (bestimmt wäre auch ein Mitternachts-Snack angebracht gewesen). Ja ja, mir fällt in letzter Zeit immer häufiger auf, dass ich in den Abendstunden am arbeitswütigsten bin. Also wer lieber die Frühschicht hätte: ich bin für die Nachtschicht zu haben. :) Außerdem klingelt der Wecker dann nicht, wenn es noch dunkel draußen ist. *brrr*

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Vorzeichnungen in blau. Der Vorteil: Buntstift verwischt nicht so schnell.

alle_farbig

Scan, Farbanpassung von blau zu dunkelbraun, Druck und Kolorierung mit Aquarellfarben.

Übrigens handelt es sich bei Max‘ Film nicht um eine zweidimensionale Animation, wie man anhand meiner Zeichnungen vermuten könnte (Stimmt’s, MA RY? ;)). Max stellt diese frei, setzt sie vor altertümlichen Hintergründen zu Familien zusammen und bringt sie gerahmt an einer kleinen Wand an, die am Ende vielleicht 3 Sekunden auf dem Bildschirm zu sehen sein wird. Der restliche (also gesamte) Film wird in Stop-Motion-Technik verwirklicht. Dreidimensionale, selbstgebaute Kulissen, Puppen, Kostüme, Objekte, usw., die Stück für Stück abfotografiert und am Computer montiert werden.

Man kann sich also entscheiden zwischen mordmäßig viel Aufwand oder einer Realfilm-Produktion, bei der man sich auf alle Teammitglieder verlassen können muss (was in üblen Fällen ähnlich viele Nerven kostet).

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