Am 30. November erreichte mich ein riesiges Paket. Ich war zwar vorbereitet, dass eines kommen würde, aber mit einem Kieferbruch (Kinn auf Tischplatte und so) hatte ich nicht gerechnet.

Im Sommer fragte mich die Freundin einer Freundin, ob ich ihr ein Logo für ihre Website gestalten könnte. Gefragt – getan. Na gut, es dauerte dann doch einige Zeit, bis es das Ziel erreichte, aber so ist das ja immer. Hier die Kurve korrigieren, dort die Farbe angleichen, etwas weiter rechts, oder doch links. Aber trotzdem war es immer noch ein kleines Logo und nun hielt ich dieses unglaublich wahnsinnige Dankeschön in der Hand. Ein selbstgemachter Adventskalender! Die Sterne und Zahlenkärtchen sind nicht etwa ein gekauftes Set, nein, sie sind von Melly in liebervoller Handarbeit gefertigt.

Wenn von einem zu allen Anlässen immer etwas Selbstgemachtes erwartet wird, weiß man den Aufwand erst recht zu schätzen. Genau wie damals, als mir Josie selbst gebackene, künstlerisch verzierte bunte Plätzchen geschenkt hat.

MellyKalender2Was sich in den Tütchen und Päckchen verbirgt, verrate ich vielleicht in einem späteren Beitrag. Aber schon mal so viel: meine Kinnlade hat es ein zweites mal hart getroffen. MellyKalender1Wie schaffe ich jetzt die Überleitung, wo mir noch nicht mal ein Titel eingefallen ist?

Ein Geschenk des Himmels ist auch die Panem-Trilogie von Suzanne Collins? Nein, das wäre wohl zu paradox zur schrecklichen Geschichte. (Aber die Überleitung ist da.) Als wir in Erfurt waren, hatte ich das dringende Bedürfnis, mir einen Hardcover-Wälzer zu gönnen. Das wundervolle alte Cover ist zwischen den filmtypischen Neuauflagen fast ertrunken, also habe ich es natürlich kurzerhand vor dem Aussterben gerettet. Mit hohen Erwartungen bin ich an diesen gehypten Roman herangegangen, wurde im Gegensatz zu „Twilight“ aber kein bisschen enttäuscht. 5 von 5 Sternen, vor allem für die versteckte Gesellschaftskritik. Einfach großartig!

Nächste Woche wollen wir uns dann Teil 2 – Catching Fire – im Kino anschauen. Ich bin schon so gespannt! Es wird sicher toll. Man hat ja schon gehört, dass es eine der besten Buchverfilmungen sein soll, obwohl doch Filme selten Bücher toppen.

Panem2Buch

Auch ohne Schutzumschlag ein echter Hingucker.

Okay, ich geb’s auf mit den Überleitungen.

Unser guter Freund und Nachbar Max hat mich gefragt, ob ich für seinen Bachelorfilm einige Familienportraits illustrieren könnte. Das Drehbuch hatte ich einige Zeit zuvor lesen dürfen und war bereits hin und weg von der paradiesisch mystischen Welt. Was für eine Frage also. :)

Max arbeitet wie in „Rosalie“ wieder mit Puppentrick. Ein unheimlicher Aufwand, vor allem wenn man sich, wie er, an die Vorgabe 25 Bilder pro Sekunde hält. Hier ein kleiner Einblick hinter die Kulissen. Und als wäre das nicht genug, komponiert er auch die gesamte Musik selbst und wird sie für den Abschlussfilm gemeinsam mit einem Kinderchor und Solisten aufnehmen.

MaxPuppenUnd was mache ich hier? Tippe Zeichen in ein Textfeld. Also Stift geschnappt und an die Arbeit. Zehn weitere Portraits warten und wollen anschließend ja auch noch koloriert werden.

Adieu!

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