Am Ende des letzten Fachkurses bekamen wir die Aufgabe, eine fotografische Serie zu erstellen und dabei vor allem auf Farben zu achten, da diese Fotos anschließend in Farbstreifen übersetzt werden sollten. Klang nach Schusterarbeit, also nicht allzu kompliziert.

Letztes Wochenende fragte ich Martin, ob wir nicht einen kleinen Spaziergang durch die Gärten ein paar Straßen weiter machen wollten. Im Altweibersommer-Sonnenlicht liefen wir durchs bunte Laub und genossen die letzte Wärme des Jahres.

Zu Hause wählten wir gemeinsam die 10 passendsten Bilder für eine Serie aus. Die Aufschlüsselung der Farbwerte erwies sich allerdings doch um einiges komplizierter als erwartet. Mit bloßem Auge prozentuale Verteilungen zu erkennen und in die richtige Reihenfolge zu bringen dauerte ewig. Dazu kam, dass bereits November war. Maximal vier Stunden optimales Tageslicht, wenn überhaupt. Ich saß inmitten von Farbstreifen und von alter chemischer Acrylfarbe stinkender Luft in meinem Zimmer (was ich natürlich nicht mitbekommen habe, aber Martin zwang mich dann zum Lüften ^^). Und nach millionenfachem Augenblinzeln und Abgleichen war ich dann doch irgendwie fertig geworden.

Es exisitieren noch 4 weitere Farbstreifen, allerdings von Bildern bekannter Fotografen, die sich aber ebenfalls mit Natur- und Makrofotografie auseinandergesetzt haben.

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