Schon gestern unternahmen wir einen kleinen Spaziergang zu unserem Ströbitzer Badesee, vorbei an Feldern und kleinen Gartensiedlungen, trafen eine große Herde cremefarbener, muhender Kühe (die, als sie uns sahen kurz stehen blieben und wahrscheinlich überlegten „Was ist das? Kann man das essen?“), hörten und sahen daraufhin eine Ringelnatter durchs Laub kriechen und eine Wasserspinne von einem Seerosenblatt zum nächsten krabbeln. Aber wie sollte es anders sein, gab der Akku meiner Kamera schon vor dem ersten Bild auf.

Kuehe

Wenigstens ein schönes Bild von Martins iPhone.

Heute also Versuch 2 mit geladenen Batterien, jedoch ohne so große Artenvielfalt.

Angelteich1

Angelteich 1. An dieser Stelle krabbelte am Vortag die Spinne auf der Wasseroberfläche.

Angelteich

Angelteich 2 (ist es wirklich einer?) erinnert uns immer an ein Gemälde, das im Schlafzimmer meiner Eltern hängt.

Am letzten See, dem Ströbitzer Badesee, breiteten wir eine Picknickdecke aus und machten ein Päuschen mit unseren Büchern.

Badesee

Ströbitzer Badesee. Hier habe ich schon viele Sommer verbracht. Damals mit meinen Eltern („Mutti, guck mal, ich kann Treppe steigen … und Wendeltreppe!“), später mit den Mädels aus dem Wohngebiet und noch später auch mit Jungs und Alkohol. Hahaha. Die Übernachtung war übrigens das unschönste Erlebnis, ja ja. XD

Früher war der See von Badelustigen reich bevölkert. Der kleine Kiosk mit Eis und Süßigkeiten war immer das Highlight des Tages. Heute ist der halbe Strand mit Schilf zugewachsen. Enten, Schwäne und Blässhühner haben keine Scheu mehr, hier zu wohnen und das Wasser scheint sich auch endlich wieder erholt zu haben.

Schwaene

Die Schwäne sind so vertrauensvoll geworden, dass sie sich für ein Nickerchen schon mal in Menschennähe begeben – vielleicht springt dabei das ein oder andere Brötchen heraus.

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