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Ai, und schon wieder ist ein Jahr vorüber. Die Jahresausstellung ruft und damit die ausdauernden Vorbereitungen aller Studenten. Wir legten mit dem Perforieren unserer Postkarten los. Später musste ich ins Fotostudio, meine Arbeiten hängen (keine leichte Aufgabe) und am nächsten Tag plakatierten wir den Flur der Bauhausstraße 1 mit unseren Illustrationen.

Dann konnte es endlich losgehen. Ich holte Martin vom Bahnhof ab, (wir fuhren mit dem Bus blöderweise eine Haltestelle zu weit) und dann stürzten wir uns ins wilde Summaery-Treiben.

Projekt „Portrait-Illustrationen“

perforieren

Fleißige Perforier-Mädels.

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Rachel war die Mutige, die auf die alte Leiter stieg, um auch ganz oben unsere Bilder anzubringen. Unser Nachteil als Bild-Reicher bestand hingegen dahin, ab und zu von ein paar Kleisterfladen getroffen zu werden. :D

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Da die Wand an einigen Stellen sehr eigensinnig war, musste mit Klebestreifen nachgeholfen werden.

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Rechts meine allerliebste Illustration aus dem gesamten Semester: „Illustration isn’t a part of Bauhaus“ von Stefan. Mit rollenden Tränen. Eine feste Professur für Illustration muss her, dringend!

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Ein Blick von Weitem mit der Eingangstür zur Ausstellung der Diplom- und Masterarbeiten der Produktdesigner.

verkauf

Unser Postkartenverkauf. Wer will, wer will, wer hat noch nicht?

Projekt „Konstruierte Fotografie“

Silent explosion

Da fällt mir auf: diese Arbeiten habe ich ja noch gar nicht gezeigt. Sie sind im Wintersemester entstanden, mussten aber zur Ausstellung noch bis zur Summaery warten.

fotostudio

Mit Neni und Martin in der Limona. Ich durfte meine Arbeiten wieder direkt im Studio zeigen, yay! Um die Ecke hängen zwei weitere Fotografien dieser Serie.

Für diese Arbeit habe ich Textilien als Bildträger menschlicher Gefühle gewählt, die den Drang nach Loslösung und Befreiung darstellen sollen.

Mit zwei prallgefüllten Tüten mit Tüchern, Stoffen und Kleidungsstücken aus 5 verschiedenen Kleiderschränken machte ich mich insgesamt fünfmal auf dem Weg ins Studio und baute 8 verschiedene Sets auf. Dann schlüpfte ich in meine Sportklamotten (aus gutem Grund), stellte auf den gewünschten Punkt scharf, warf ein Kleidungsstück und betätigte gleichzeitig den pneumatischen Fernauslöser. Das war wirklich anstrengend, gerade wenn man sich die Zahl aller entstandenen Bilder ansieht: 1245 mal habe ich diesen Vorgang wiederholt. Und dann begann der eigentliche Teil der Arbeit: auswählen, freistellen, kombinieren. Und das als Entscheidungsunfreudige. Durch das Zusammenfügen mehrerer Einzelaufnahmen entstand also ein konstruiertes Bild, das eine malerisch surreale, organische Komposition auf die Bildfläche zauberte.

Die 3er-Serie steht übrigens zum Verkauf. Bei Interesse einfach eine kurze E-Mail an claudia.zech[at]uni-weimar.de schicken. Jedes Bild hat die Maße 68 x 90,8 cm und ist auf Kappaplatte aufgezogen, bietet sich also auch gut in öffentlichen Einrichtungen und an großen Wandflächen an (mindestens 3,5 Meter in der Breite).

kF3rahmen (Für eine größere Ansicht jeweils auf die Bilder klicken.)

kF1rahmen

Wie alles anfing und Blicke hinter die Kulissen gibt es hier: Einblick ins neue Projekt, Die Hüllen fallen und Tücken der Fotografie.

Fachkurs „Die Liebe zu den kleinen Dingen“

Eistänzer & Lebenslauf

Schon lange her, aber nun als eigene Ausstellung bis zum 14. Oktober in der Universitätsbibliothek zu sehen.

vernissage

Am 3.7., dem Tag der Vernissage, erklärt Nina den Besuchern gemeinsam mit allen Teilnehmern die Intentionen der gezeigten Arbeiten. (Foto: Anna Schöller)

zettelbox

Unser Katalog besteht ebenfalls aus kleinen Dingen. Kleinen Karten mit Name und Erläuterungen, die man sammeln und anschließend mit einer Kugelkette zusammenfassen kann. (Foto: Anna Schöller)

eistaenzer

„Eistänzer“, inspiriert durch einen für mich sehr bedeutsamen Song „To the dancers on the ice“.

Für die volle Ansicht und mehr Informationen siehe auch: To the dancers on the ice.

teppichinbibo

„Lebenslauf“, der Teppich mit den erinnerten Ereignissen aus dem Leben meiner Oma.

Mehr darüber hier: Ganz neue Sichtweisen. Und eine Galerie mit allen Arbeiten aller Aussteller hier: BU-Weimar-Website.

Und was wir sonst so gesehen haben

Besonders interessante Objekte und Werke gab es mal wieder bei der Freien Kunst und beim Produktdesign zu bestaunen. Leider habe ich nur einen Bruchteil fotografiert, viele weitere Bilder findet man aber auf der Uni-Website und bei den Bauhaus Botschaftern.

wegesteine

Tonhalbkugeln. Wer zum nächsten Kunstwerk gelangen will, muss hier zwangsweise drüber laufen und die Kugeln zu einer neuen Komposition verschieben.

annasobjekte

Anna hat zwanzig Freunde nach fünf Objekten gefragt, die sie spontan mit ihr verbinden, und daraus fotografisch je ein Makro-Stillleben erstellt. Besonders oft wurden ihre Brille, das Dreiecks-Symbol, eine Katze und ihr schwarzer Kalender genannt. Von mir kamen ebenfalls Brille, Dreieck und Kalender, ein Schlüssel in Wachs und ein roter Lippenstift.

faeuste

Darüber weiß ich leider gar nichts, außer, dass der Mann mit Hut der Künstler war. Aber eindrucksvoll ist es auch schon ohne Erklärung.

nenikleid

Nenis Müllkleid wog schätzungsweise 6 kg! Es sieht so hübsch aus, ich würde es eher als „Kleid der Kontraste“ bezeichnen.

kleidvorbereitungen

So sah es noch eine Woche zuvor bei Neni aus. Anna, Johanna und ich halfen ihr beim Fäden-am-Spielzeug-anbringen und allein das hat schon jede Menge Zeit und Rückenschmerzen gekostet. Hut ab Neni, für das großartige Kunstwerk!

einkaufsroller

Ein superpraktischer „Einkaufswagen“ von Richard. Im Laden kann man das Board nach oben schnallen, auf dem Heimweg damit nach Hause fahren.

schneewesen

Steckteile aus Holz für Schneewesen. So süß!

olesiabuch

Olesia entwarf ein ganzes Buch aus den gesammelten Briefen ihrer Großmutter.

ilmwiese

Ein Päuschen im Ilmpark. Mmmh, es ging wohl gerade um etwas sehr Schmackhaftes, wenn man sich Max und Barbara so anschaut. Vielleicht um Dayan, der gerade den Rest aus meinem Eisbecher geschleckt hat?

audimax1

Und zu guter Letzt Aufnahmen, die ich jedes Jahr im Audimax mache, weil es der vollste Tag des Jahres ist. Ich halte die Kamera nach oben und fotografiere nach hinten, ohne mich umzudrehen. Das verkürzt die Wartezeit ungemein und es ist echt lustig zu sehen, wie viele Leute direkt in die Linse schauen. :D

audimax2

Besonders liebreizend der Herr ganz links. ;)

So neigte sich erneut eine Summaery dem Ende zu und es heißt: Warten auf’s nächste Jahr. Aber vorher erst einmal ausgiebig die Semesterferien genießen und eigene Projekte umsetzen!

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