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Tag 4 und 5

An diesen beiden Tagen war das Haus besonders leer. Schuld daran war das Großplenum der Freien Kunst. Ich fand’s sehr angenehm. Man wurde von ständigem Möbelschleppen und Porzellanscheppern verschont. Ich hatte meinen Player mit 285 Liedern Gute-Laune-Musik bespielt und 2 x 7 Stunden lang angehört. Ich glaube, man sieht’s dem Ergebnis auch an. :D

arbeitsplatz

Mein Arbeitsplatz. 4 Tuben sind für mein Vorhaben völlig ausreichend, aber 2 Paletten müssen’s schon sein.

kaninchen

Endlich fotografisch erwischt! Das putzige Kaninchen hatte bereits am Vortag am Bahnhof Erfurt Nord gesessen und Gras gemümmelt.

Am Freitagabend haben wir dann die ersten Gäste empfangen, im Garten gegrillt und lecker Bierchen getrunken. Das tat richtig gut. Meine Beine waren nach 22 Intensiv-Steh-Arbeitsstunden so gut wie tot.

Tag 6 und 7 – Ausstellung

Meine Aufsichtsschicht lief von 11 bis 14 Uhr. Wir hatten angenommen, dass zu dieser Zeit kaum jemand vorbeikommen würde. Aber dann habe ich doch noch 3 Führungen geleitet.

sarasfuss

Habe mich sehr gefreut, Sara mal wieder zu sehen. Sie kam trotz Aua-Fuß vorbei.

Mir war gleich bei der Hausbesichtigung aufgefallen, dass in der 3. Etage keine einzige Pflanze stand. Es sah trist und karg aus. In einem Raum waren hundertmillionen Blumentöpfe auf dem Tapetenmuster zu finden, die aber so klein waren, dass man sie von Weitem gar nicht wahrnahm.

blumentopftapete

Als nach dem langen Winter endlich durchgängig die Sonne strahlte, keimte der erste Spross ;) …

muster

… und eine farbenprächtige Pflanze brachte Leben in den Raum.

titelschild

Ein sogenanntes Tapetengewächsel.

von-weitem

Es wuchs immer weiter in Richtung Licht. Wer weiß, wenn ich das nächste mal zum Haus komme, ist vielleicht auch die ganze Hausfassade mit riesigen Blumen überzogen.

wandviereck

Der Bauschutt auf dem Boden wurde übrigens von diesem Loch gesponsert, bei dem Michael die Grundmauern freilegte und ein vorher nicht sichtbares Stück Holz entdeckte.

diele

Eine von Fabians Arbeiten: „Diele, geschliffen und gesalbt.“

erfurt-nord

Annas „Restauration“ zeigt die Geschichte von Erfurt Nord mit Themen der Gefangenenlager, Zerstörung durch Krieg und Industrialisierung.

camera-obscura

An diesen Raum wird sich wohl jeder erinnern. Eine begehbare Camera Obscura von Dan, Georg und Dennis. Nach einiger Zeit haben sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt und man sah immer deutlicher die Sicht nach draußen an den Innenwänden. Seiten- und spiegelverkehrt.

foto-co

Hier haben sie mit Langzeitbelichtung eine digitale Aufnahme im Innenraum aufgenommen und anschließend verkehrt (also wieder richtig) herum präsentiert.

Und sonst so?

Ich war beim Jumpstyle, beim Raclette-Abend (Omnomnom!), im total überfüllten Hörsaal zum Vortrag von Oliviero Toscani (Fotograf von United Colors of Benetton u.v.m.), bei der langen Nacht der Museen und zum krönenden Abschluss im Loft. War echt ’ne super Woche!

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