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Am Wochenende feierte das Filmfestival „Monstronale“ seine Premiere in Halle, bei der auch Martin seinen Film eingereicht hatte. „Ottilias Ochse“ passte nämlich wie die Faust auf’s Auge auf das diesjährige Motto: Das absurde Moment im Film. Für den internationalen Wettbewerb wurden 10 wunderbare Filme ausgewählt. Bei der Preisvergabe konnte einem die Jury wirklich leidtun, denn jeder Film war einzigartig, sehr aufwändig produziert und sehr ästhetisch anzusehen.

Aber von vorn.

Ich machte mich mit Max auf den Weg nach Halle. Sobald wir den Hauptbahnhof verließen, begann es zu nieseln und ich musste daran denken, dass Halle laut Wetterfröschen die niederschlagreichste Stadt in ganz Deutschland sein sollte. Aber wahrscheinlich war es hier einfach nur wärmer und überall anders hat es noch geschneit. Auch während meiner Ausbildung kam mir Halle nicht unbedingt wie das Klischee-England vor.

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Das PuschKino in Halle (Foto: Sebastian Bergner)

Kaum betraten wir den Eingangsbereich und stellten uns als Martins Freunde vor, kannte man auch schon unsere Namen, stattete uns mit Festival-Pässen aus und zeigte uns den Weg in die rotbeleuchtete und -becouchte VIP-Lounge. PR-Agentin Maren kümmerte sich fürsorglich um uns und die anderen Filmemacher und stellte uns dem Veranstalter Christian Schunke und Moderator Dr. Thomas Wilke vor. Und dann wurden auch schon die Saaltüren geöffnet.

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Der Saal füllt sich mit jeder Minute. (Foto: Sebastian Bergner)

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Bevor es losgeht, stellt der Moderator die Jury vor. (Foto: Peter B. Kossok)

Im Saal waren die besten Plätze mit einem Reserviert-Schild gekennzeichnet. Auch für uns. So könnte Kino immer sein!

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Die Reihe der Filmemacher (oder Vertreter) und dahinter bald die Jury.
Im Fokus: Letty, Regisseurin von „Mee“ und die liebe Maren. (Foto: Peter B. Kossok)

In Absprache mit Martin war eigentlich vereinbart, dass Max nach vorn geht, sollte es einen Diskurs zum Film geben. Doch irgendwie hatten die Veranstalter geschickt eingefädelt, dass wir am Ende beide auf der Bühne standen. Tausend Tode bin ich gestorben! Aber doch lebe ich noch. Ich erzählte ein bisschen über den Grund von Martins Abwesenheit und seinen – bisher in jedem Film eingebauten – Cameo-Auftritt. Max als Komponist des Soundtracks von „Ottilias Ochse“ berichtete über die Entwicklung der Filmmusik und die Verbindung zum argentinischen Tango. Auch konnte er die Frage des Moderators beantworten, auf welche wahre Begebenheit sich die Idee des Films gründete.

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Moderator Dr. Thomas Wilke im Gespräch mit Max und mir. (Foto: Peter B. Kossok)

„Ottilias Ochse“ belegte leider keinen dotierten Platz, hatte aber dennoch viele schöne und lustige Zuschauerreaktionen zu verzeichnen. Es war ein rundum gelungenes Festival. Vor allem vor der erstklassigen Organisation konnte man nur den Hut ziehen. Wir sind schon gespannt auf nächstes Jahr und werden sicherlich – ob mit oder ohne Film – wieder dabei sein.

Im Trailer der Monstronale gibt es gleich zu Beginn „Ottilias Ochse“, aber auch viele weitere tolle Filme zu sehen!

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