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Wow, wie lange ist das schon her? Dass ich an Olesias Zimmertür das große Papier anpinnte und die Lilie aus dem Brautstrauß darauf zeichnete? Ewig. Nach einigen Ideenfindungen und Irrwegen ist nun endlich auch Teil 2 des Fachkurses abgeschlossen. Thema: Text und Bild. Und ich musste mir immer wieder vor Augen führen, dass ich einen Kurs bei der Freien Kunst belegt hatte und Design mal schön in die Ecke stellen konnte. Spontaner Gedanke „Plakat“ also eher unkreativ. Ich musste mich einfach mal richtig frei machen (natürlich nur im übertragenen Sinne, zum Glück). Und es tat gut – so gut!

Ich wusste, dass es da ein Lied gab, dass intensive Gefühle in mir auslöste. Seit August hatte ich es mir nicht mehr getraut anzuhören. Unser Lied.

To the dancers on the ice“ ist ein Song von Émilie Simon, geschrieben für den Soundtrack zum Film „Die Reise der Pinguine“. Im Dezember klickte ich also das erste mal wieder auf Play. Ich saß wie versteinert vor der Leinwand und musste es erst einmal ganz anhören, bis ich mit dem Malen beginnen konnte.

Die ersten Versuche sahen noch etwas unbeholfen aus. Seit mehr als 3 Jahren hatte ich meine Farbtuben und Pinsel nicht angerührt.

Bei der Internetrecherche fand ich den Ursprung zu diesem Lied: „To the dancers in the rain„, ebenfalls von Émilie Simon, aber mit viel mehr Text. Eine wirklich interessante Entdeckung. Auch dazu entstanden zwei Bilder.

MalereiSkizzen

Skizzen der ersten 6 Leinwände.

malerei06

Die 6. Leinwand also. Um uns herum alles kühl und still. Alles schläft, nur bei uns brennt noch Licht. Die ganze Nacht. Und fühlt sich nach vertrauter und zugleich geheimnisvoller Geborgenheit an.

malerei07

Nr. 7 entstand heute, drei Monate später – Die ersten Sonnenstrahlen tauchen die Schneedecke in ein warmes Licht.

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Nr. 8 – Auch hier wieder ein warmer Mittelpunkt umschlossen von eisiger Stille.

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