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Dieses Semester ist zeichnen zeichnen zeichnen angesagt. Und wieder ein bisschen Fotografie. Schon letztes Semester hatte ich mich bei der Fakultät Medien beworben, doch leider zu spät. Diesmal hat’s geklappt und ich darf am Kurs „figuren“ also genauer gesagt Charakterdesign teilnehmen. Wir arbeiten im Block von jeweils drei Tagen – Donnerstag, Freitag, Samstag. Jetzt könnte man denken (wie auch ich am Anfang) „Oääh, auch am Wochenende in die Uni?“, aber es fetzt! Man ist weniger gestresst, fühlt sich wie im Club der toten Dichter, der sich freiwillig trifft, um gemeinsam etwas zu schaffen, kreativ zu sein. Unsere Samstage verbringen wir mit Aktzeichnen. Zugegeben fand ich das in der Ausbildung ganz schrecklich. Abzeichnen und dann auch noch anatomisch richtig. Wo bleibt da die Kreativität? Klar, es geht um Grundlagen, ums Lernen, bevor man Proportionen übertreiben und der Figur einen speziellen und wiedererkennbaren Charakter verleihen kann. Aber gestern hat es wirklich Spaß gemacht: sehr hübsches Model mit einem großen Repertoire an unterschiedlichsten Posen in optimaler Raumsituation.

Los ging’s mit drei 10-Minuten Posen, dann ein paar 5ern und für alle folgenden Posen blieben uns je 2 Minuten Zeit. In 3 Stunden Aktzeichnen war dann eine ganze Menge Papier verbraucht und der Bleistift um einige Zentimeter kürzer.

2 Minuten – weich und kantig

5 Minuten – genug Zeit, auch das Gesicht zu definieren.

2 Minuten – besonders die offene Haarpracht hat es mir angetan

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