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Ein Wochenende voller Nichtstun geht zu Ende. Die drei Tage waren genau lang genug, um meinen Akku wieder vollständig aufzuladen. Auch die Sonne wird ihren Teil dazu beigetragen haben. Dauerzustand. Auch schon am Freitag. Ich schaue also auf vier Tage gemütlichen Faulenzens im Ilm-Park zurück. Gestern entdeckte ich die perfekte Stelle. Zwischen drei kleinen Apfelbäumen, hohen Lärchen, Tannen und dichten Büschen in der Mitte des Hangs. Hätte man eine Kamera aufgestellt, die alle 10 Minuten ein Foto aufnimmt, hätte man mich heute und gestern je drei mal umziehen und ständig die Liege- bzw. Sitzpose wechseln sehen. Mal mit einem Buch in der Hand, mal in der Sonne dösend. Ab und zu habe ich einen Gedanken an all diejenigen verloren, die ihre Hausarbeit um einige Tage verschoben haben und in ihren dunklen Kämmerchen vor dem PC ausharren mussten. Das tat gut!


Am Samstag schlenderte ich mit einer bestimmten Hoffnung durch einige Buchläden. Und wurde nicht enttäuscht. Man hatte den Erscheinungstag des Romans „Schicksal“ vom 14. auf den 1. Oktober vorverlegt. Und das an meinem absolut freien Wochenende! S. G. Browne konnte mich schon mit seinem ersten Buch „Anonyme Untote“ auf so vielen Seiten zum Lachen bringen. Auf der Rückfahrt von unserem Saarbrücken-Urlaub saß ich mit meiner besten Freundin lesend im Zug. Ich musste sie ständig unterbrechen, um ihr unzählige, extravagante Textstellen vorzulesen. Und auch „Schicksal“ hat wieder etwas zu bieten, was ich bisher in keinem anderen Buch gelesen habe. Leider ist nicht mal mehr die Hälfte übrig. Dabei hatte ich mir extra noch „Trauma“ von Dean Koontz mit in den Park genommen.

Übrigens begleitet mich seit einiger Zeit das Lied „New Age“ von Marlon Roudette. Nicht so sehr der Inhalt, sondern die Melodie hat es mir angetan. Manchmal spielen sie es schon während ich frühstücke im Radio. Mein Finger schnellt zum Knopf, der alles lauter – klangvoller macht, und betätigt ihn zwei mal. Ich drehe mich im Sessel um, schließe die Augen und genieße diese 3 Minuten, die gleich früh meinen ganzen Tag aufwerten.

Heute habe ich eine neue Mitbewohnerin bekommen. Schon in der Nacht war das Thema meines Traums. Dort war sie zwar ein anderer Typ Mensch, aber auch die Wirkliche scheint eine ganz liebe Person zu sein. Und(!): sie studiert ebenfalls Visuelle Kommunikation! Wenn das mal kein Sechser im Lotto ist! Ich freue mich auf morgen. Hoffentlich kann ich bei der Erstis-Vorstellungsrunde in der Uni mit dabei sein.

Gute Nacht Sonne! Hoffentlich sehen wir uns morgen wieder!

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